Mai 2026
Top Themen: Lasst uns die Kinder feiern, Ein neuer Raum für die Frauen der Gemeinschaft, Schutz der Flüsse und Wasserquellen
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🎒📚 🪅 Lasst uns die Kinder feiern
Am 1. Juni wird in Ecuador der Kindertag gefeiert. An diesem besonderen Tag möchten wir die Kinder der Guayusa-Runa-Gemeinschaft in den Mittelpunkt stellen und ihre Bedeutung für die Zukunft ihrer Gemeinschaft würdigen.
Die Kinder sind das Herz ihrer Traditionen und die Hoffnung für die kommenden Generationen. Mit Freude, Neugier und großem Engagement lernen sie die Werte, das Wissen und die Bräuche ihrer Vorfahren kennen und tragen dazu bei, diese lebendig zu halten. Sie lernen ihre Sprache, den respektvollen Umgang mit der Natur und die enge Verbindung zum Amazonas-Regenwald. So helfen sie dabei, die kulturelle Identität ihrer Gemeinschaft zu bewahren.
Gleichzeitig sind wir davon überzeugt, dass jedes Kind die Chance auf eine gute Bildung verdient. Bildung eröffnet neue Möglichkeiten, stärkt das Selbstvertrauen und hilft dabei, Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Deshalb setzen wir uns weiterhin dafür ein, die Kinder in ihrer schulischen Entwicklung zu unterstützen und ihnen bessere Bildungschancen zu ermöglichen.
An diesem Kindertag feiern wir die Kinder der Guayusa-Runa-Gemeinschaft, ihre Talente, ihre Freude am Lernen und ihren Einsatz für ihre Kultur. Wir danken allen, die sie auf ihrem Weg begleiten und unterstützen. Denn wenn wir in die Bildung eines Kindes investieren, stärken wir die Zukunft einer ganzen Gemeinschaft.
Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen und die Zukunft eines Kindes durch eine Patenschaft begleiten möchten, freuen wir uns über Ihre Nachricht. Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen.





Wenden Sie sich bitte an unser Team:
015124289595 oder 015126826387
Weitere Informationen finden Sie unter: Unterstützung im Bildungsbereich
🛖💎🏺 Ein neuer Raum für die Frauen der Gemeinschaft
Gute Neuigkeiten! In der Gemeinschaft wird derzeit eine neue Hütte gebaut. Dieser Raum soll den Frauen der Gemeinde die Möglichkeit bieten, ihre Kunsthandwerksarbeiten auszustellen, Workshops anzubieten und Besucherinnen und Besuchern traditionelle Handwerkskünste näherzubringen. Dazu gehören die Herstellung von Mokawas und Keramikgefäßen sowie die Schmuckherstellung mit Halbedelsteinen und Materialien aus dem Regenwald.
Jedes Kunsthandwerkstück ist Ausdruck von Kultur, Kreativität und Tradition. Für viele Frauen der Gemeinschaft ist die handwerkliche Arbeit eine Möglichkeit, ihre Wurzeln zu bewahren, ihr Wissen weiterzugeben und gleichzeitig ihre Familien zu unterstützen. Jede einzelne Arbeit erzählt ihre eigene Geschichte: Farben, Muster und Formen sind oft von der Natur des Amazonas inspiriert. Viele Symbole spiegeln Tiere, Pflanzen, Flüsse und andere Elemente ihrer Umgebung wider und tragen eine besondere Bedeutung in sich. Wenn die Frauen ihre Kunst mit anderen teilen, bewahren sie nicht nur alte Traditionen, sondern stärken auch ihre Rolle innerhalb der Gemeinschaft und gestalten aktiv ihre Zukunft mit.
Die neue Hütte schafft nicht nur zusätzliche Einkommensmöglichkeiten für die Familien, sondern stärkt auch die Selbstständigkeit der Frauen. Gleichzeitig hilft sie dabei, traditionelles Wissen an jüngere Generationen weiterzugeben und die kulturellen Wurzeln der Gemeinschaft lebendig zu halten.





🌊💧🚣♀️ Schutz der Flüsse und Wasserquellen
Der Schutz der Wasserquellen des Río Puyo und des Río Pindo, die auch durch das Gebiet von Guayusa Runa fließen, ist derzeit ein wichtiges Thema für viele indigene Gemeinschaften der Region. Das gilt auch für unsere Familie Guayusa Runa, die zum indigenen Volk der Kichwa gehört.
Gemeinsam mit anderen Gemeinschaften, Organisationen und der Ombudsstelle für die Völker und Nationalitäten des Amazonasgebiets haben indigene Führungspersönlichkeiten eine Klage gegen verschiedene öffentliche Institutionen eingereicht. Zu den Beklagten gehören unter anderem die Stadtverwaltung und die Provinzverwaltung, die für den Schutz und die Reinigung der Flüsse und Wasserquellen verantwortlich sind.
Aktuell findet eine historische Anhörung statt, in der Maßnahmen zum Schutz dieser wichtigen Gewässer gefordert werden. Ziel ist es, die zuständigen Behörden dazu zu bewegen, konkrete Schritte gegen die Verschmutzung der Flüsse und ihrer Einzugsgebiete einzuleiten.
Diese Arbeit ist Teil des Projekts „Pindo Kawsay Yaku“, das von Sacha aus der Guayusa Familie ins Leben gerufen wurde. Auch Sacha beteiligt sich gemeinsam mit ihrem Volk der Kichwa aktiv an diesem Einsatz für das Wasser. Viele indigene Gemeinschaften haben sich zusammengeschlossen, um die Flüsse Río Pindo und Río Puyo zu verteidigen, die für das Leben, die Kultur und die Zukunft der Region von großer Bedeutung sind.
Nach mehreren Tagen mit Anhörungen und interkulturellen Treffen wird in den kommenden Wochen eine Entscheidung erwartet. Die beteiligten Gemeinschaften hoffen, dass die Rechte der Natur anerkannt werden und wirksame Maßnahmen zum Schutz der Wasserquellen beschlossen werden.
Ecuador war 2008 das erste Land weltweit, das die Rechte der Natur (auch Pachamama genannt) direkt in seiner Verfassung verankert hat. Doch noch immer werden diese Rechte nicht überall konsequent umgesetzt.





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Dein Guayusa Foundation Team
Mai 2026





















































































































































